Rezension: Die blinden Flecken im Tamara-Danz-Porträt (MDR, 28.06.2026) (Toster mit Gemini) Die jüngste MDR-Dokumentation von Heike Sittner über Tamara Danz bietet handwerklich solide Kost. Der Film punktet mit einer Vielzahl relevanter Zeitzeugen wie Toni Krahl und spart auch die schwierigen, egozentrischen Seiten der Silly-Frontfrau nicht aus. Er bestätigt den Eindruck einer geltungsbewussten, strategisch geschickten Künstlerin, die es verstand, eine Band nach ihren Vorstellungen zu formen. Doch die Dokumentation leidet unter einigen Auslassungen. Privilegien und die Mär von der puren Rebellion Der Film bedient das Narrativ der ständigen Reibung mit den DDR-Behörden. Das Bildmaterial spricht jedoch eine andere Sprache und offenbart den Privilegienstatus der Band. Auf dem Grundstück des Silly-Hauptquartiers in Münchehofe standen teure West-Autos. Es handelte sich dabei nicht um die regulär über Genex oder staatliche Importe erhältlichen Modelle von Volvo, Mazda oder Citroën, son...
Impressum für die Online-Präsenzen der Band "die anderen" AUSSER ALLES UNTER DAFTY.DE/ Jaye Muller Arterra Residences Cebu 6015 Punta Engaño, Lapu Lapu City Kontakt Telefon: +636096758192 E-Mail: band.die.anderen@gmail.com Redaktionell verantwortlich Jaye Muller Verbraucherstreitbeilegung/Universalschlichtungsstelle Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Quelle: https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html
FREITAGNACHMITTAG IN BERLIN Geschichte einer verhinderten Eskalation Logbuch 29. August: Unfreiwillige Inspektion der kontaminierten Zone des Prenzlauer Bergs südlich der Mason-Dixon line (Schivelbeiner-, Wichert- Grellstraße), im Jahr 35 nach der trizonesischen Okkupation; nachmittags, Nieselregen. Ich verlasse das Frühstückscafé im Epizentrum der Hipsterfertiltät genervt, weil die Wirtin seit Tagen Raggamuffin-Gelaber aus einer klirrenden Alexa-Dose abspielt. Es war nach meiner zweiten Mahnung. Dass sich die dämliche Brut der S-Bahngeburten außerstande sieht, die Klotür hinter sich zu schließen, hatte ich bereits mit wiederholtem Türenschlagen quittiert. Der “Blaumilch-Kanal” kurz vor der Sektorengrenze zum Wedding ist noch geschlossen, das angrenzende Eckcafé liegt in der Auspuffwolke der Wochenend-Flüchtlinge aus Mitte (wahrscheinlich winken vegane Weinbergschnecken im Landhaus in der Uckermark). Also weiter Richtung Schönfließer Brücke, ein schmaler Gang über den Bahng...