AfD-Verbot - was sagt die KI zum Gutachten
Eine methodische und ideologische Analyse des Gutachtens der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) vom Juni 2026 zur Frage der Verfassungswidrigkeit der AfD offenbart spezifische Bruchlinien. Das Werk versucht, durch schiere Datenmasse wissenschaftliche Objektivität zu generieren, bewegt sich jedoch in einem Spannungsfeld zwischen politischem Aktivismus und juristischer Dogmatik. ### Methodische Schwachstellen und Angriffsflächen **1. Das Operationalisierungs- und Selektionsproblem bei Massendaten** Das Gutachten wertet ca. drei Millionen Datenpunkte (Social-Media-Posts, Pressemitteilungen, Parlamentsdokumente) aus. Die Methodik filterte diese Datenflut mittels Suchbegriffen und KI-gestützten Vorsortierungen, um am Ende ca. 2.500 Belege zu isolieren. Hier liegt ein klassischer *Confirmation Bias* (Bestätigungsfehler) in der empirischen Forschung vor: * Wer KI-Modelle und Suchfilter explizit darauf programmiert, Belege für Verfassungsfeindlichkeit zu finden, filtert entlastendes M...