Die Zeche (D)
Die Zeche (D) Mai 1988 Text: Tost //____ wenn du meine lügen glaubst wenn du mir total vertraust schnürt mir was die kehle ab und ich hab mich selber satt am ende stetig gleicher tage bohrt in mir dieselbe frage splittert ab ein kleines stück blindgewordener spiegelblick wenn ich einmal einen finde der für mich die zeche zahlt steh ich auf und kehr nicht wieder ehe ihr mich im sand verscharrt manchmal trag ich dunkle brillen und verleugne mein gesicht die bereitschaft zum verstellen ist der anfang vom verzicht täglich schlägt mir um die ohren selbstgefällige moral triefe ich von eurem speichel zerrt ihr mich vors tribunal reguliere deinen stuhlgang schreit mein nervenarzt mich an da schlag ich ihn sanft zu boden niemand, der mir helfen kann was vergiftet dir das denken fragt mein fettgefressenes ich und ich geh den tag ertränken und vergesse dich und mich ____\\