POGO-GARN AM POTOMAC
oder OPA ERZÄHLT VOM WIDERSTAND [Toster & Hell's AI.ngels] Erst einmal: Es ist ziemlich cool, dass sich das Goethe-Institut in Washington auch dem ostdeutschen Punk widmet und nicht nur der westeuropäischen oder westdeutschen Szene. Punk in East Germany: Too Much Future Ich möchte trotzdem ein paar Kleinigkeiten ergänzen, weil manche Dinge im Artikel von Linus Volkmann etwas unscharf dargestellt werden. Es gab durchaus Punkbands in der DDR, die eine staatliche Spielerlaubnis besaßen und damit legal auf großen Bühnen auftreten konnten, sogar auf Freilichtbühnen. Das war spätestens ab 1983 möglich. Für die Szene war die Einstufung von Feeling B 1983 ein ziemlicher Knaller. Ich kann das nicht nur aus der Rückschau erzählen. Ich war damals selbst in ihrem Umfeld und habe die Entwicklung unmittelbar miterlebt. Feeling B bekam bei der Einstufung im Kulturhaus Berlin-Karlshorst auf Anhieb die Sonderstufe, also die höchste Einstufung überhaupt. Das bedeutete vor allem: Die Band durfte ...