Radio OFF

Fast meine gesamte Musikbildung verdanke ich den Westberliner Sendern der 1970er- und 80er-Jahre, denn für Platten fehlte mir das (West-)Geld: AFN, BFBS, SFB und RIAS. Was die nichtsnutzige "Stimme der BRD" (aka DLF) heute aus den heiligen Hallen an der Kufsteiner Straße funkt, ist Grund genug, die Artillerie zu bestellen. Es ist eine Affenschande, dass aus der „freien Stimme der freien Welt“ eine pseudolinke Indoktrinationsanstalt werden konnte – in der ohrenkundig die Patienten das Kommando führen.

Ähnliches gilt für Radio Eins, das wohl von einer außerplanetarischen Spezies betrieben wird, so wenig hat ihr Geschnatter mit der Wirklichkeit von Arbeitern und Angestellten zu tun.

Heute würde ich singen: „You switch OFF your radio“ – denn dieser Ätherjunk macht Tinnitus. Was über die Antenne schon schmerzhaft fiept, gerät im Internet vollends zur Kakophonie: Ohne den dort täglich bekämpften Alten Weißen Mann™ hätten die Maus-Malträteusen allerdings „weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen“ (Michael Klonovsky). 

Natürlich werden die Chefetagen der Funkhäuser nach wie vor nicht von einbeinigen schwarzen Lesben bewohnt, sondern von bleichen Pfründejägern aus Trizonesien. Deren Kakao auch noch kostenpflichtig zu saufen verbietet sich für Männer wie Frauen.

„You switch OFF your radio“ Und blockiere ihren Müll im Netz. Es dient der seelischen Hygiene.

(Toster)

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